all the angels come

Óleo sobre lienzo
135 x 300 cm
2019

im spiegel

Instalación
Óleo sobre madera,
lámpara led, madera, tela,
alambre y perla cultivada,
100 x 65 x 28 cm
2019

El rubor

Óleo sobre lino
120 x 140 cm
Colección privada
2019

Neblina

Óleo sobre lino
90 x 100 cm
Colección privada
2019

2 Uhr Morgens

Óleo sobre lino
79.5  x  100 cm
Colección privada
2015

Seda

Óleo sobre lino
65  x  51,5 cm
Colección privada
2015

La piscina

(Tríptico) Oleo-lino,
146 x 352 cm
Colección privada
2011

El sofá

Óleo sobre
madera tallada
130 x 100 cm
Colección privada
2011

Olas ardientes olas

Instalación multimedia,
esposición "Conservación en silencio"
con poemas del Hieromonje Symeon.
Casa Garcilaso, Lima
2011

La hora del té

Óleo sobre lino
130 x 150 cm
Colección privada
2010

La casa del padre

Óleo sobre lino
190 x 140 cm.
Colección Hochschild
(Lima)
2009

PILCO

Óleo sobre lino
160x130 cm
Colección privada
Lima
2008

Juego de dados

Óleo sobre lino
130x150 cm
Colección Volksbank
Alemania
2008

Sangre SabÍa

Videoinstalación multimedia
Kunstmuseum, Wemding
2006

Billar

Fresco en secco
sobre lino
90 x 220 cm
Colección privada
2006

La puerta II

90 x 210 cm
Colección particular
Lima
2005

A través del día

Óleo sobre tabla, placa
giratoria de acero
90 cm diámetro
Colección privada, Munich
2004

Flug

Óleo sobre madera
80 x 60 cm
2003

La Giganta (Irina)

Óleo sobre lino
120 x 90 cm
Colección privada
2002

Cypraea

Óleo sobre madera
80 x 60 cm
Colección privada
Alemania
2002

FUNÁMBULO I

Óleo sobre lino
90 x 140 cm
Colección privada
Pappenheim
2001

Chacan Pi

Escultura en mármol Rosso de Verona
4,2 × 1,7 × 1,7 m
Tübingen
2001

Chacan Pi

Detalle interior | inner detail

Jardín cerrado

Óleo sobre lino
montado en tabla
117,5 x 183 cm
Colección privada
Munich
2000

Ángela adónica

Óleo sobre
madera, seda, bronce,
pan de oro
57.5 x 81 cm
2000

CHACAN PI

Taller Laboratoio Nicoli
Carrara
2000

Work in progress

Wunsch und Gedächtnis

Deseo y Memoria | Desire and Memory

Granit "Cape Green"
Max-Planck-Gesellschaft
1999

Dos mujeres

Óleo sobre tela
100 x 185 cm
1998-1999

Niño con fuego y agua

Bronze, Wasser, Feuer
90 × 30 × 30 cm
Auflage 7
1992

El Café

Óleo sobre madera
180 x 230 cm
Colección del Museo de Arte
del Banco Central de Reserva del Perú
1997

TRAUM I (Sueño I)

Téchnica mixta sobre lino
175 x 170 cm
Propiedad privada
Munich
1986-88

Políptico del bar

Óleo sobre lino, meddias variables
ca. 170 x 500 cm
Colección Privada
Abu Dabi
1985-86

PRINTS

Flug

variable size
Original Fineart Gliclèe Print

Seiltänzer

variable size
Original Fineart Gliclèe Print

Onsen

variable size
Original Fineart Gliclèe Print

Mujer y mono

variable size
Original Fineart Gliclèe Print

Ausflug

variable size
Original Fineart Gliclèe Print

Das Feuer

Litographie,
Edición especial de 21 ejemplares
18 x 22 cm


Ich verstehe die Malerei und alle visuellen Künste, die ich ausübe, im Wesentlichen als eine Form, Poesie mit Bildern zu schaffen. Poesie, die durch die Gestalt, das Wort, den Klang oder die Bewegung ausgedrückt wird. Poesie, die trächtig ist vom Sinnlichen; wo Wesen und Gegenstände durch einen Blick gestreichelt werden, sich berühren, sich schmecken, da sind. Es gibt Mysteriöses, Spannung; irgendetwas ist im Gange in jeder Szene, weil die Szenen manchmal nur ein angehaltener Moment sind, der verewigt wird. Nicht wie eine flüchtige Momentaufnahme der Wirklichkeit, sondern als Bestätigung der endlosen Dauer eines Erlebnisses. Das Milchmädchen von Vermeer hört nie auf, ihren Krug zu leeren, er quillt ständig und dieses Quellen wartet auf uns, damit wir das Wunder des Quellens verstehen, nur das; dieses Quellen, das uns fragt: „Glaubst du, dass du alles verstanden hast? Nein. Ich bin immer noch hier, ich sprudle weiter und fasziniere dich weiter.“ Dieses Paradox ist es, was meine Malerei motiviert.

Als Künstler, der keine Kunstakademie besuchte, führte mich die Entschlossenheit, meiner Berufung zu folgen, zu den Museen der halben Welt, zu den Ateliers der Meister der zeitgenössischen Malerei, wie auch in den Bereich der neuen Medientechnologien. Ich habe mit großem Interesse die Aktualität der zeitgenössischen Kunst verfolgt, ohne mich dabei einem Ismus zugeschrieben zu fühlen. Ich glaube, ich würde genauso malen, wenn ich vor 400 Jahren geboren worden wäre oder erst in hundert. Was ich gelernt habe, liegt in jedem Werk und in dem Ausmaß, wie sich das Werk selbst erkennt. Deshalb, während in den Kunstschulen gelehrt wird, dass eine Landschaft ein waagerechtes Format oder ein Portrait ein senkrechtes haben sollte, malte ich, ohne diese klassischen Gebote zu berücksichtigen, senkrechte und runde Landschaften, sowie Werke, die ich „aus moralischen Formen“ nenne, Polyptychen, die geschnitten und fragmentiert in den Raum verteilt werden und sich in alle Richtungen wie in einem kinematographischem Schwenk verbreiten, im Sinne ihres unentbehrlichen Bedürfnisses nach Komposition und Bilderfahrung.

Das ist der Weg, den ich, seit ich mich erinnern kann, für die Realisierung meines Werkes – sei es die Malerei, die Bildhauerei oder die Video-Installationen – genommen habe. Überwältigt und voller Bewunderung von der Vielfalt der Möglichkeiten, die sich öffnen, um visuelle Poesie in der reinen Sprache, der Malerei zu erschaffen, Das hat eine präverbale Essenz, die vor dem Wort, der Idee oder sogar vor dem Gedanken sichtbar ist; jenem Ort, den wir nur durch einen bescheidenen Pinsel erreichen können. Aus all diesen Gründen ergreife ich inmitten dieser säkularen und mechanisierten Welt das wunderschöne Handwerk des Malens aus der Erinnerung, und in einer Allianz mit „Schwester Ungeschicklichkeit“, derjenigen, die uns erlaubt, uns als Menschen zu erkennen und niemals die Sehnsucht zu verlieren.

Aus diesem prekären Unternehmen, starrköpfig und liebevoll, entstehen meine Bilder, meine behauenen Steine, sogar meine multidisziplinären Installationen wie ein kleines Wunder. Ein Werk, wie es der Heilige Augustinus so wirkungsvoll erklärte: „Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.“ Und es ist gut so, vor allem für mich, aber auch für alle, die mein Werk genießen möchten.

Fernando de la Jara

die malerei

von FERNANDO DE LA JARA

 

Streben nach dem Wunderbaren.
Zartes Gespür und exquisite Neuerschaffung des Spürbaren.
Eine Art Poesie, in Form und Farbe, in beständiger Evolution;
von der Komplexität zur Einfachheit.
Auch die Reinheit der Strichführung die verblüfft und bezaubert.

In der Tradition des Abendlandes
ist sein Ausdruck durchdrungen vom Wesen Lateinamerikas,
Perus, Limas, und trägt Spuren des Nordens Europas und der Sehnsucht nach dem Mittelmeer.
Jetzt und immer – halb Kind, halb Jüngling – das Erstaunen angesichts des Mysteriums der Dinge.
Sorgfalt bei den Details, minuziös neu erschaffen,
voller Hingabe für die Herrlichkeit des Wunders.
Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren.

Faszination für Spitzenbordüren und Unterröcke.
Lobgesang auf die holde Weiblichkeit, die Pforte in den erleuchteten Garten der Wonne.
Realist, erschafft er die Wirklichkeit neu,
nur so, wie sie in seinem Bewusstsein erklingt –
und durchschreitet so die Abstraktion.
Zerbrechliche Kreation in dieser heutigen Welt,
wo dem Widerhall des Klanges ausgewichen wird:
„auf dass nichts in unseren Herzen erklinge“,
das scheint die gängige Lehrmeinung zu sein. 
Mit Pinsel und Farbe, meist in Öl, malt er mit Liebe und Rhythmus;
in den letzten Jahren greift er in der Malerei auf die Weisheit der Griechen zurück
und lernt von Polygnot. 

Sein Werk birgt die geheime Verheißung
des (nahenden) Frühlings.

Einsiedlermönch Symeon
4. September 2001
Puri, Bali.

Heterodoxie und Permanenz

FERNANDO DE LA JARA

Die Heterodoxie in der Welt der Kunst ist oft ein einsamer und steiniger Weg. Doch ohne diese einzigartigen Künstler, die hartnäckig darauf bestehen, den Weg auf ihre Art zu gehen, wäre die Geschichte der Kunst nur eine modulierte Aufeinanderfolge von vorübergehenden Trends. Ein normales Enzephalogramm, lebendig aber ohne Höhen und Tiefen. Giorgio Morandi, Balthus, Edward Hopper, Georgia O’Keefe, Frida Kahlo, De Chirico, Louise Bourgeois, Hieronymus Bosch, El Greco, arbeiteten eine lange Zeit verkannt oder unterschätzt und dabei erschufen sie durch ihre Kunst eine eigene Welt.

Auf diesem Seitenweg kann man das Werk und die Persönlichkeit von Fernando de la Jara (Lima, 1948) einordnen.

„In der heutigen Welt, in der die Malerei auf einem zweidimensionalen Träger ein Ziel für reduktive Auslegungen ist wenn sie in Zusammenhang mit anderen visuellen Medien gebracht wird, in denen Figuren in Bewegung vorhanden sind, ist Fernando de la Jara ein Ausnahmefall unter den Schöpfern“, schreibt der Kritiker und Kurator Jorge Villacorta. „De la Jara betrachtet sich selbst hauptsächlich als Maler, einer, der das durch Berufung und aus Überzeugung geworden ist. Trotzdem ist die Kunst für ihn nicht nur seine Subjektivität, sondern die Welt des Experimentierens und der Entdeckung vitaler Koordinaten. Die Welt, die ihm gehört, die er täglich aufbaut, indem er vorgefasste Auffassungen über die Kunst der Malerei einer Prüfung unterzieht, beruht auf einer aus einer ethischen Haltung angenommenen Vorgehensweise, die mittels einer darstellenden figurativen Arbeit die Überraschung eines Blickes neu einführt, der sich bemüht, die Wirklichkeit wieder zu erlangen und zu reflektieren und dafür eine neue Bedeutung zu finden.
Ein anderer hervorragender Intellektueller und Kunstkritiker, Mirko Lauer, schreibt: „Fernando de la Jara ist ein Künstler, der die Wahrheit und die Schönheit durch seltsame Zeiten und Räume verfolgt hat. (…) Von allen figurativen Malern unserer republikanischen Geschichte in Peru ist er derjenige, der eine vielfältigere, vielsagendere und hermetischere Welt kreiert hat. Die visuelle Wirkung seines Realismus steht in den Diensten von immer beunruhigenden, immer poetischen Geschichten. In der Gesamtheit betrachtet strömt das Werk De la Jaras Unheimlichkeit aus, im Sinne einer Befremdung der Welt gegenüber, die aus dem Staunen entstanden ist. Seine Bilder erwecken die Komplizenschaft des Betrachters, aber ohne ihre ganzen Geheimnisse offen zu legen”.

Die echten Heterodoxen sind nicht immer leicht zu erkennen. Ihre Überschreitung und Rarität entstehen wie eine intime Berufung und nicht aus einer kalkulierten Strategie. Deshalb ist es ratsam, nicht dem einfachen Gedanken zu verfallen, diesen Künstler im Rahmen der störrischen Nostalgiker der realistischen Malerei zu betrachten, nur weil er tatsächlich realistisch malt. Bewahrer von bereits verblühten Essenzen. Das Werk von Fernando de la Jara stützt sich nicht nur auf die Erscheinungsform der Realität, sondern auch auf ihre Bedeutung, ihre Tiefe und ihr Geheimnis. Deshalb ist er ein Künstler der Eingebung, nicht des Erfindens. Kenner und Gelehrter des Handwerks der Malerei ist er deshalb weit entfernt von leerer Virtuosität. Offen für die Mittel dessen, was er „die Schwester Ungeschicklichkeit“ nennt, nimmt er die Unvollkommenheit an wenn dies notwendig ist, um den malerischen Erfolg zu stärken. Eine Annäherung an sein Werk erfordert einen langsamen Blick, eine Komplizenschaft als Betrachter. Es ist eine Malerei um sie anzuschauen, um mit ihr zu leben.

Vielleicht ist die Stunde gekommen, die Malerei aus dem Strafraum zu holen, sagt Jerry Saltz, Veteran — und heterodoxer — Kunstkritiker des New Yorker und der Village Voice. In seiner Kritik der Whitney-Biennale 2019 zieht er folgende Schlussfolgerung: „Der größte Schwachpunkt dieser Biennale ist im allgemeinen die Malerei. (…) Hier wurde eine große Gelegenheit verpasst, wodurch die außergewöhnliche Lebendigkeit, die die Welt der Malerei gerade erlebt, unglücklicherweise vernachlässigt wird. Was ist heutzutage los mit den Kuratoren, dass sie so unsicher, so merkwürdig abgeneigt oder lustlos wirken gegenüber der aus der Malerei entstandenen alten psychischen Alchemie? Dieses akademische Vorurteil muss aufhören!”
Sei es wie es sei, die Kunst beruht auf der Erkenntnis. Und es wird immer nötiger, den Blick und den Verstand zu schärfen, um das Authentische von der Ableitung zu unterscheiden. De la Jara ist ein Künstler, der immer wieder neu entdeckt werden kann. Er offenbart sich in jedem Werk. 
Fietta Jarque, Kunstpublizistin und Schriftstellerin

Individuelle Ausstellungen


1977
Galería Yvonne Briceño, Lima, Perú.

1981
Galería Yvonne Briceño, Lima, Perú.

1988
Galerie der Volksbank Eichstätt
Spanisches Kulturinstitut München.
Der Kanon des Windes.
Haus des Gastes – Eichstätt – Alemania.

1989
Galeria Sa Pleta Freda, Mallorca.
Curada por Miguel Cervera,
Director de la Fundación Joan Miró, Mallorca.

1990
Galerie Micado, Bonn.

1991
Galerie Glasnost, Nürnberg.

1992
Galerie Altes Feuerwehrhaus,
Kreuztal Galerie ZAK,
Herford Galerie des Kulturamts, Maintal/Frankfurt.

1995
Galerie im Schloss Bad Pyrmont, Bad Pyrmont/ Hannover.

1997
I Bienal de Arte de Lima, Perú. Invitado especial.

1999
Consultoría de Arte Lucía de la Puente, Lima, Perú.

2002
Museum an der Stadtmühle, Pappenheim.

2003
Stadtmuseum, Gunzenhausen.
Stadtmuseum, Bad Tölz.
Kloster Heidenheim, Heidenheim.

2004
Schloss Windthurn, Windthurn.
Galerie am Eichholz, Murnau.
Galerie am Neuen Rathaus, Weißenburg.

2006
KunstMuseum Donau-Ries, Wemding.

2007
Consultoría de Arte
Lucía de la Puente, Lima,Perú

2008
Galerie Schüller, München

2009
Salon Clemensstrasse 9, München.

2009
Galería Lucía de la Puente, Lima.
Tú Eres Piedra, Sala de proyectos especiales

2010
Salon Clemensstrasse 9, München.
Sommerausstellung

2010
Alte Schranne, Nördlingen.
Ausflug

2010
Galería de Arte del Cultural Peruano Norteamericano, Arequipa.
Pintura Poesía

2011
Galería Lucía de la Puente, De la Jara – Poesía Visual.
Lima, Perú

2011
Centro Cultural Inca Garcilaso
del Ministerio de Relaciones Exteriores del Perú.
Conversación en silencio
(con la poesía del poeta Perúano-griego Hieromonje Symeon)

2012
Salon Clemensstrase 9, München.

2013
Galerie Dr. Erdel, Regensburg.
Der Magische Moment

2015
Galería Enlace, Lima.
Celebración

2017
Tage des offenen Ateliers, Oettingen.

2019
Galería Enlace, Lima, Perú.
El deseo y la memoria

Galerie Clemensstrasse 9

de Rosa Ronstedt, Munich
2009

Exposición Tú eres piedra

Galería Lucía de la Puente, Lima
2011

 

    

Ausflug

Galería Alte Schranne,
Nördlingen, Alemania
2012

Conversación en silencio

Casa Garcilaso, Lima
2012

    

Das lied der frau

CELEBRACIÓN

 

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